«Für die ganze Gemeinde gelte nur eine Satzung, für euch wie auch für die Fremdlinge. Eine ewige Satzung soll das sein für eure Nachkommen, dass vor dem HERRN der Fremdling sei wie ihr.»

4 Mo 15, 15

Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Einen sicheren Ort zum Leben. Das ist das Mindeste, was wir mit “Die Würde des Menschen ist unantastbar” meinen können. Das ist, was “Endlich Dahoam” bedeutet.

Wir möchten Demokratie leben und den Menschen, die – wie wir – die humanitäre Katastrophe an den EU-Außengrenzen nicht mehr ertragen können, eine Möglichkeit geben, europäische Verantwortung zu zeigen. Bisher ist im §23 des Aufnahmegesetzes (AufenthG) Abs. 1 geregelt, dass das Bundesinnenministerium (momentan unter der Führung von Horst Seehofer) einer Aufnahme von sog. “Ausländern” zustimmen muss. Kommunen und Städte dürfen nicht einfach frei entscheiden, dass sich Asylsuchenden Schutz gewähren wollen. Auch nicht, wenn sie die Kapazitäten haben und helfen wollen. Auch nicht, wenn sie juristisch lupenreine Aufnahmeprogramme konzipiert haben. Horst Seehofer und sein Heimatministerium blocken ab. Das wollen wir verändern!

In unserem offenen Brief fordern wir Horst Seehofer dazu auf, die Aufnahme von Flüchtenden zu erlauben und den Weg frei zu machen für ein solidarisches Europa.